Websites·7 min Lesezeit·Von Nedim Hasani

Website-Audit vor dem Redesign: Was Unternehmen zuerst prüfen sollten

Ein Redesign sollte nicht bei Farben und Layout beginnen. Ein strukturierter Audit zeigt, welche Inhalte, Wege und technischen Grundlagen wirklich verbessert werden müssen.

Viele Website-Projekte starten mit visuellen Ideen, obwohl die größten Probleme an anderer Stelle liegen. Ein Audit schafft vor dem ersten Entwurf Klarheit über Zielgruppen, Inhalte, Technik und Conversion.

Wo die Herausforderung in der Praxis liegt

Ohne Bestandsaufnahme werden funktionierende Seiten unnötig ersetzt und alte Schwächen in ein neues Design übertragen. Besonders wertvoll sind deshalb Daten aus Suchanfragen, Kontaktwegen, Ladezeiten und echten Vertriebsgesprächen.

Ein sinnvoller Ablauf

  • Seiten mit organischem Traffic und qualifizierten Anfragen identifizieren.
  • Navigation, Formulare und mobile Kontaktwege aus Nutzersicht testen.
  • Veraltete Aussagen, doppelte Inhalte und fehlende Leistungsdetails markieren.
  • Technische Risiken wie Weiterleitungen, Ladezeit und Indexierung dokumentieren.

Worauf es am Ende ankommt

Aus dem Audit entsteht eine priorisierte Grundlage für Konzept und Umsetzung. So investiert das Unternehmen zuerst dort, wo Sichtbarkeit, Vertrauen oder Anfragen tatsächlich verloren gehen.

Ein gutes Redesign beginnt nicht mit einer neuen Oberfläche, sondern mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme.

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