Der Rat, sich auf ein Thema zu beschränken, klingt sinnvoll und übersieht eine Möglichkeit. Unterscheidbarkeit entsteht selten in einem einzelnen Feld, weil dort viele kompetente Menschen unterwegs sind. Sie entsteht in der Überschneidung mehrerer Felder, die selten zusammen auftreten.
Das Problem mit dem einen Thema
In jedem etablierten Fachgebiet gibt es Menschen mit mehr Erfahrung, mehr Reichweite und mehr Zeit. Wer sich ausschließlich darüber definiert, tritt in einen Vergleich ein, den man selten gewinnt. Die Frage ist deshalb nicht, wie man in einem Feld der Beste wird, sondern wo man der naheliegende Ansprechpartner ist.
Interessen sinnvoll stapeln
- Das fachliche Kernthema festhalten, in dem Sie tatsächlich Ergebnisse vorweisen können.
- Zwei Nebeninteressen ergänzen, in denen Sie überdurchschnittlich viel wissen – auch außerfachlich.
- Prüfen, ob die Kombination für Ihre Zielgruppe eine sinnvolle Perspektive ergibt.
- Beiträge suchen, in denen sich die Felder tatsächlich berühren, statt sie künstlich zu verknüpfen.
- Die Kombination in Bio und Über-mich-Text sichtbar machen.
Wann das Stapeln nicht funktioniert
Interessen werden zusammengezwungen, obwohl sie nichts miteinander zu tun haben. Wenn die Verbindung nur in einer gesuchten Metapher besteht, merkt das Publikum es. Die Kombination muss aus Ihrer Arbeit heraus plausibel sein, sonst wirkt sie konstruiert.
Der Wettbewerbsvorteil
Eine echte Kombination ist praktisch nicht kopierbar, weil sie aus einem konkreten Werdegang stammt. Sie macht Sie außerdem für eine kleinere, aber deutlich passgenauere Gruppe zur offensichtlichen Wahl. Genau das ist die Ausgangslage, in der Empfehlungen entstehen.
Content-Strategie besprechenIn einem Feld sind Sie einer von vielen. In drei Feldern gleichzeitig sind Sie schwer zu ersetzen.




