Interne Verlinkung ist eines der unterschätztesten SEO-Werkzeuge. Sie verteilt Autorität innerhalb der Website, signalisiert thematische Schwerpunkte und hilft Google beim Crawlen. Trotzdem entstehen die meisten internen Links zufällig statt strategisch.
Drei Prinzipien
- Wichtige Seiten bekommen mehr eingehende Links als unwichtige.
- Anchor-Texte beschreiben das Linkziel – kein 'hier klicken' oder 'mehr erfahren'.
- Jede neue Seite wird in mindestens drei bestehende Seiten eingebunden.
Häufige Fehler
- Hauptnavigation als einzige interne Verlinkung.
- Wichtigste Leistungsseiten haben weniger Links als der Datenschutz.
- Verwaiste Seiten – nirgendwo verlinkt, nur über die Sitemap auffindbar.
- Zu viele Links pro Seite – ab 100 internen Links wird der Effekt verwässert.
Pragmatischer Workflow
Vor jedem neuen Beitrag eine kurze Suche: Welche bestehenden Inhalte passen thematisch? Mindestens drei davon im neuen Artikel verlinken, und in mindestens zwei dieser bestehenden Artikel einen Link zum neuen einbauen. Das ist mühsam, aber wirksam.





