Wer Inhalte für KI-Modelle optimiert, denkt zuerst an Schlüsselwörter. Tatsächlich entscheidet aber die Struktur. Modelle erfassen klare, hierarchische Texte deutlich besser als wandartige Absätze – und zitieren sie öfter.
Formate, die Modelle bevorzugen
- Fragen mit klaren Ein-Satz-Antworten direkt darunter.
- Listen mit kurzen, eigenständigen Punkten.
- Definitorische Sätze: 'X ist ...' oder 'X bedeutet ...'.
- Tabellen mit Vergleichsdaten.
- Klare Zwischenüberschriften, die das Thema benennen.
Formate, die Modelle übersehen
- Lange Absätze mit verschachtelten Gedankengängen.
- Absatz-erste Sätze, die nichts inhaltlich sagen ('Lassen Sie uns zunächst betrachten ...').
- Inhalte, die nur in Bildern stehen, ohne alt-Text oder Beschreibung.
- Erzähltexte ohne klare Faktenträger.
Praktische Anpassungen
- Zwischenüberschrift formulieren wie eine direkte Frage, die der Leser stellen würde.
- Pro Absatz nur ein Hauptgedanke.
- Der erste Satz eines Abschnitts sollte die Kernaussage bereits enthalten.
- Wo möglich, Zahlen oder konkrete Beispiele einbauen.
Texte für Mensch und Maschine zu schreiben heißt: jeden Absatz so beginnen, als wäre er ein eigener Tweet.





