SEO·5 min Lesezeit·Von Nedim Hasani

Core Web Vitals nach 2025: Was sich für Mittelständler geändert hat

INP hat FID 2024 abgelöst, die Schwellenwerte werden härter. Was Mittelständler 2026 zu Core Web Vitals wissen müssen – ohne Tech-Jargon.

Core Web Vitals sind drei Messwerte, mit denen Google die wahrgenommene Qualität einer Website beurteilt: wie schnell sie lädt, wie reaktiv sie wirkt, wie stabil sie sich aufbaut. Seit März 2024 hat INP den älteren FID-Messwert abgelöst – das hat viele Websites kalt erwischt.

Die drei Messwerte heute

  • LCP (Largest Contentful Paint) – wie schnell das größte Element sichtbar ist. Ziel: unter 2,5 Sekunden.
  • INP (Interaction to Next Paint) – wie schnell die Seite auf Klicks oder Eingaben reagiert. Ziel: unter 200 Millisekunden.
  • CLS (Cumulative Layout Shift) – wie stabil das Layout während des Ladens ist. Ziel: unter 0,1.

Wo Mittelständler typisch scheitern

Schlechtes LCP liegt fast immer an unkomprimierten Hero-Bildern. Schlechtes INP an überladenen JavaScript-Bundles, oft durch Tracking- und Plugin-Wirrwarr. Schlechtes CLS an spät geladenen Webfonts oder Bildern ohne festgelegte Größen.

Drei Quick-Wins

  • Hero-Bild als WebP/AVIF, mit width/height und priority eingebunden.
  • Tracking-Skripte und Plugins regelmäßig ausmisten – jeder Schnipsel kostet INP.
  • Webfonts mit font-display: swap und vorgewählten Fallbacks einbinden.

Die Core Web Vitals sind kein Ranking-Wundermittel – aber sie sind das ehrlichste Frühwarnsystem für eine technisch verschleppte Website.

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